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05.​06 – 10.​06 : Ak­ti­ons­ta­ge gegen den Co­bur­ger Con­vent

Juni 3, 2014

In Coburg findet an Pfingsten wieder der Pfingstkongress des Coburger Convents statt. Dagegen wird es wie jedes Jahr auch wieder Proteste geben:

 

LIE­BER NACKT ALS VOLL­WICHS!

Rein­hardt hält sich nicht für einen Se­xis­ten, doch kann er gut ver­ste­hen, wieso seine Bur­schen­schaft nur Män­ner auf­nimmt. Frau­en sind eben von Natur aus nicht für hö­he­re Bil­dung ge­schaf­fen, son­dern zum Kin­der­krie­gen und für die Haus­ar­beit, wie seine Mut­ter das immer schon ge­macht hat. Un­ver­ständ­lich fin­det er auch, warum man nicht mehr sagen darf, dass Frau­en schön aus­zu­se­hen haben. Er ist doch aber sehr stolz eine so hüb­sche Frau an sei­ner Seite zu haben, die er auch gerne zu Ver­an­stal­tun­gen wie Bäl­len mit­nimmt. Denn zu einem rich­ti­gen Mann ge­hört nun­mal eine Frau, und mit die­sem gan­zen Quatsch von wegen Ho­mo­se­xua­li­tät und Eman­zen kann er so­wie­so nichts an­fan­gen.
Heut­zu­ta­ge gel­ten ja selbst tra­di­tio­nel­le Werte nichts mehr, weil der Links­li­be­ra­le Main­stream uns Deut­schen ja sogar den Stolz auf das ei­ge­ne Va­ter­land ver­bie­tet. Dabei ist es doch völ­lig nor­mal und je­der­manns gutes Recht, Pa­tri­ot zu sein. Es wer­den ja meist nur die ne­ga­ti­ven Sei­ten der deut­schen Ver­gan­gen­heit her­vor­ge­ho­ben, dabei hat die­ses Volk der Dich­ter und Den­ker der Welt auch so viel Gutes getan, man denke nur an Gu­ten­berg, Goe­the und Gauck. Des­halb ist es für Rein­hardt auch ge­recht­fer­tigt, die im hel­den­haf­ten Kampf für ihr Va­ter­land ge­fal­le­nen Sol­da­ten beim all­jähr­li­chen Hel­den­ge­den­ken im Hof­gar­ten zu be­trau­ern. Für ihr Va­ter­land, nicht für ein stän­dig wech­seln­des po­li­ti­sches Sys­tem. Denn ein Volk ist weit­aus mehr als ein be­ste­hen­des Staats­ge­bil­de, des­sen Gren­zen mehr oder we­ni­ger zu­fäl­lig durch Krie­ge ent­stan­den sind, das aber nicht immer die wahre Aus­brei­tung eines durch eine ge­mein­sa­me Ge­schich­te und Spra­che ge­form­ten Volkes ab­bil­det. Des­halb sind auch ös­ter­rei­chi­sche Ver­bin­dun­gen Teil des Co­bur­ger Con­vents, so­lan­ge sie sich zum deut­schen Kul­tur­gut be­ken­nen. Da Rein­hardt die­ses Kul­tur­gut sehr am Her­zen liegt, spricht er sich auch ve­he­ment gegen die zu­neh­men­de Is­la­mi­sie­rung der abend­län­di­schen Zi­vi­li­sa­ti­on aus. Dass das auch noch durch die Mul­ti-​Kul­ti-​Po­li­tik von Links­ex­tre­mis­ten ver­stärkt wird, ist ihm eben­so ein Dorn im Auge. Auf Un­ver­ständ­nis stößt bei ihm des­halb auch wie mit die­sem Pöbel in Deutsch­land, vor allem an den Uni­ver­si­tä­ten, um­gan­gen wird. Dass sol­che Leute auch noch stu­die­ren dür­fen hält er für ab­so­lut in­ak­zep­ta­bel. Wie will man denn eine för­dern­de Um­ge­bung für Aka­de­mi­ker schaf­fen wenn alles und jeder Zu­gang zu hö­he­rer Bil­dung be­kommt?
Um das Va­ter­land zu si­chern und zu stär­ken, und die Ex­port­wirt­schaft der deut­schen Na­ti­on voran zu brin­gen be­darf es aus­ge­wähl­ter Spit­zen­kräf­te – zu denen Rein­hardt sich und seine Ver­bin­dungs­brü­der zählt. Mit Hilfe von Kon­tak­ten und dem Zu­sam­men­halt in­ner­halb der Bur­schen­schaft ist der Weg in eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und hohe Po­si­ti­on, sei es in Po­li­tik oder Wirt­schaft, be­reits ge­eb­net. Rein­hardt schätzt die Zu­kunft und ihre Mög­lich­kei­ten, die ihm seine Ver­bin­dung bie­tet – falls ihn seine Wege in die Po­li­tik füh­ren wird, wäre einer der wich­tigs­ten Punk­te, die Er­hal­tung deut­scher Ar­beits­plät­ze in Deutsch­land für Deut­sche. Zwei­fel­los sind die Deut­schen für ihre Tu­gen­den wie Fleiß, Si­cher­heit und Ord­nung ja auch welt­be­kannt, im Ge­gen­satz zu den Süd­län­dern. Damit das auch so bleibt, muss vor allem die all­mäh­li­che Ver­weich­li­chung der Ge­sell­schaft auf­ge­hal­ten wer­den. Ge­ra­de in Zei­ten der Krise gilt es Härte zu be­wei­sen und sei­nem ei­ge­nen Volk mehr Be­deu­tung bei­zu­mes­sen. Wie das geht kann an den in­ter­nen Struk­tu­ren des Ver­bin­dungs­we­sens leicht nach­voll­zo­gen wer­den: klare Hier­ar­chi­en und un­be­ding­ter Ge­hor­sam sind hier die be­stim­men­den Werte.
Um die deut­schen Tra­di­tio­nen auch wei­ter­zu­füh­ren be­geht er mit sei­nen Ver­bands­brü­dern all­jähr­lich am Pfingst­mon­tag den Fa­ckel­marsch des Co­bur­ger Con­vents. Ge­mein­sam schrei­ten sie durch die Stra­ßen Co­burgs, mit wür­de­voll im war­men Schein der Fa­ckeln glän­zen­den Sä­beln – nichts könn­te den Zu­sam­men­halt der Bru­der­schaft, ihre Ehre, bes­ser aus­drü­cken als das. Die­ser fest­li­che Akt endet am Markt­platz, wo alle Fa­ckeln in die Mitte des Plat­zes ge­wor­fen wer­den um dort zu einem ge­wal­ti­gen Flam­men­meer zu wer­den. Wäh­rend­des­sen hält ein Bur­schen­schaf­ter, von einem Schein­wer­fer be­leuch­tet, vom Rat­haus­bal­kon aus eine Rede, meist über Deutsch­land. Dabei gibt sich dann Rein­hardt, wie viele an­de­re Bür­ger auch, der Nost­al­gie an ein ganz an­de­res Deutsch­land hin.

Rein­hardt ist fik­tiv, der CC aber real.
Wollt ihr aber an­de­re Rein­hardts tref­fen?
Nein?!
Dann kommt trotz­dem zum Co­bur­ger Con­vent 05.​06 – 10.​06 und zeigt ihnen, dass auch eine Ge­sell­schaft jen­seits von Se­xis­mus, Ras­sis­mus, Na­tio­na­lis­mus, Au­to­ri­ta­ris­mus, Mi­li­ta­ris­mus, El­i­ta­ris­mus und An­ti­se­mi­tis­mus mög­lich ist!

Tanz­de­mo: 07.​06, 14.​00 Uhr, Bahn­hofs­vor­platz Co­burg
Vi­deo­kund­ge­bung: 09.​06., 22 Uhr, Ecke Ba­der­gas­se/Ge­org­engas­se

alle Infos unter http://coburgerconvent.blogsport.de

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